Neues Jahr bringt Eltern weniger Geld
28. Dezember 2010 by: adminDie Verbraucher müssen 2011 mit einigen Änderungen rechnen beziehungsweise leben. Ab Januar steigen die Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen von 14,9 auf 15,5 Prozent. Durch diese Erhöhung werden Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber mit jeweils 0,3 Prozentpunkten mehr belastet. Für die Arbeitgeber wurde ein Prozent von 7,3 Prozent vom Bruttoeinkommen festgelegt und dieser wird sich nicht erhöhen, da dieser Stand eingefroren wurde. Arbeitnehmer zahlen 8,2 Prozent von ihrem Bruttogehalt und auch Rentner müssen diesen Satz zahlen.
Auch Eltern wird zukünftig Geld gestrichen. Sie erhalten 2011 nur noch 65 Prozent anstatt 67 Prozent vom Nettoeinkommen, wenn diese über 1.200 Euro liegt. Das Elterngeld wird somit gekürzt. Empfänger vom Arbeitslosengeld II, Top-Verdienern (die Reichensteuer zahlen) wird das monatliche Elterngeld von monatlich 300,00 Euro ganz gestrichen.
Wer in Zukunft eine Eigentumswohnung oder ein eigene Haus kauft, muss in einigen Bundesländern mehr Steuern zahlen. Vier Länder heben ab dem 01.01.2011 die Grunderwerbssteuer an. Im Saarland werden die Steuern auf 4 Prozent erhöht, in Niedersachsen und Bremen auf 4,5 Prozent und in Brandenburg auf 5 Prozent. Ab 2011 können Arbeitzimmer wieder bis zu 1.250,00 Euro geltend gemacht werden, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Diese Regelung gilt rückwirkend bis zum 01.01.2007.